Erweiterung der Kläranlage Gunzenhausen
Die Zentralkläranlage am Hollerfeld in Gunzenhausen muss erweitert und verbessert werden. Für die Erneuerung der Rechenanlage und den Anbau eines dritten Nachklärbeckens werden Kosten in Höhe von 1.81 Millionen Euro fällig. Auch kleinere technische Modernisierungen sind im Preis enthalten.
Mit seiner einstimmigen Entscheidung für die Maßnahmen bestätigte der Gesamtstadtrat die Empfehlung des Bau- und Umweltausschusses. Der Baubeginn ist voraussichtlich im November. Mit der Inbetriebnahme des dritten Nachklärbeckens ist jedoch frühestens im Mai 2010 zu rechnen. Auch bei der Realisierung dieses Projekts verlässt sich die Stadt auf das Ingenieurbüro Miller in Nürnberg.
Die Kläranlage ist so konzipiert, dass sie mit 35000 Einwohnerwerten und 250 Liter Mischwasser pro Sekunde arbeitet. Im letzten Jahr wurde die Nachbargemeinde Muhr am See angeschlossen. Die von dort eingespeisten Abwässer betragen etwa 3000 Einwohnerwerte und 30 Liter pro Sekunde. Die Ist - Belastung beträgt sich auf 29400 Einwohnerwerte. Damit stellt die Schmutzfracht von Muhr überhaupt kein Problem dar.
Sehr wohl ein Problem ist jedoch das zunehmende Abwasser, gerade bei Regen. Dies wurde gerade ind er letzen Zeit bei Überschwemmungen in Schlungenhof und Laubenzedel deutlich. Daher ist es wichtig, die Kapazität zu erweitern. Auf diese Weise wäre es zudem möglich, das Kanalsystem zu entlasten. Alles in allem betragen die Kosten wegen des Anschlusses von Muhr 1.53 Millionen Euro. Zusätzlich müssen die drei Rücklaufschlammpumpen und der Betriebswasserkessel erneuert, sowie die Elektrotechnik auf neuesten Stand gebracht werden. Die Kosten dafür betragen abermals 282.000 Euro.
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