Bringt das Feriendorf Vorteile für die Region?
Landrat, Franz Xaver Uhl hofft, dass der bei Arberg geplante Center Parcs positive Auswirkungen auf Gunzenhausen haben wird. Entstehen soll das Feriendorf zwischen Arberg und Dennenlohe. Im Prinzip ist die Entscheidung für Dennenlohe getroffen. Zuvor hatten sich die Mitarbeiter in den letzten zwei Jahren 30 mögliche Standorte angeschaut. Ein Kaufvertrag für das Grundstück existiert allerdings bis dato nicht.
Das Gelände gehört dem Freistaat Bayern. Bisher liegt jedoch auch noch keine Genehmigung vor. Obwohl sich die Verantwortlichen von Arberg und auch seitens Center Parcs optimistisch geben, sollte man das Problem des Limes´ nicht unterbewerten. Dieser läuft schließlich durch das Gebiet und ist Teil des Weltkulturerbes. Der Landrat sieht in den Kapazitäten des Feriendorfs jedoch auch Möglichkeiten für das Seenland und Gunzenhausen.
Möglichkeiten sieht er vor allem in Radtouren entlang der Altmühl und Besuchen bei den Römerstätten in Gunzenhausen. Diese Unternehmungen sollen zwar nicht vom Landrat selbst angeboten werden, jedoch sieht der Landrat sich durchaus in einer Vermittlerfunktion.
Kritik an dem Vorhaben meldete ausschließlich die Grünen-Landtagsabgeordnete an. Sie kritisiert vor allem den extremen Flächenverbrauch, sowie den zunehmenden Verkehr und die schlechte Verkehrsanbindung. Der Ansbacher Landrat sprach von einer „Propaganda gegen ein sinnvolles Vorhaben“, da der Unterschwaninger Gemeinderat geschlossen zugestimmt hatte. Darin sehe er den Beweis, dass die Gemeinde das Vorhaben unterstütze. In Center Parcs´ Interesse wäre der Spatenstich im Jahr 2010, denn schon im Jahr 2012 oder 2013 soll der Park eröffnet werden. Geplant sind dabei 800 Bungalows für zirka 3500 Gäste.

